Rühme von 1500 bis 1800

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Der herzogliche Münzmeister Johann Georg Brauer kaufte am 26.6.1679 das zur Gemeindeweide von Rühme gehörende Terrain für 25 Taler. Rühmer Bürger nannten den Berg an der Oker westlich der Gifhorner Straße daraufhin Münzberg. So ist der Berg zu seinem Namen gekommen. Am Münzberg gab es zu jener Zeit große Maulbeerplantagen. [1]

Erwähnenswert ist noch, dass die Rühmer Frauen in der St.Magnikirche zwanzig eigene, einsitzige Bänke hatten. In den Bänken stand die Jahreszahl:  "Gemeinde Rühme 1787". [1]

1802 wird über die vier Pfahldörfer Rüningen, Lehndorf, Ölper und Rühme berichtet. Geschrieben steht: „Rühme, ein Dorf an der Schunter und im Norden von Braunschweig, in der St.Magnikirche eingepfarrt mit einer Schule, die der Prediger vergibt, zwei Ackerhöfen, zwei Halbspännerhöfen, sechs Kothöfen, zwölf Feuerstellen und einhundertdreizehn Einwohnern.“ Ehemals wurde hier ein Lappgericht, eine Art Landgericht gehalten. Auch der Wendenturm, ein Warteturm und das Wirtshaus wird an dieser Stelle zu Rühme erwähnt. [1]

Durch einen 1855 gelaufenen Rückführungsprozess zwischen Rühme und der Stadt Braunschweig wurden die Eigentumsverhältnisse genau beschrieben. Die im Jahre 1851 durch den Feldmesser Ernst ausgeführte Vermessung und Kartierung des Dorfes und der Feldmark Rühme weist nach, was vorhanden war. [1]

Die Rühmer Feldmark ist begrenzt im Norden von den Feldmarken Veltenhof und Wenden, im Osten von den Feldmarken Wenden und Bienrode, der Schunter und im Süden von der Feldmark Hagen und im Westen von der Oker. [1]

Rühme 1754– „Das alte Dorf“ Kartenausschnitt [3]

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